KALKAR.   Die NRZ verloste mit dem Klever Unternehmen Flower & Shower Blumenschmuck für Städte. Jetzt wurde der Kalkarer Marktplatz verschönert.

Oft braucht es gar nicht viel, um den Menschen ein Lächeln zu entlocken. Mit ein wenig Blumenschmuck im Straßenbild hübscht man jeden Ort auf – und die Bürger freuen sich. Ingo Meyer und Günter Pageler haben sofort an ihren Marktplatz in Kalkar gedacht, als sie in ihrer NRZ gelesen haben, dass wir in Zusammenarbeit mit dem Klever Unternehmen „Flower & Shower“ Pflanzkörbe für Kommunen verlosen.

Bunter Marktplatz

Und mit ein bisschen Losglück haben die beiden sogar gewonnen. In der vergangenen Woche wurden zehn Blumenampeln mit Pelargonien (Geranien) in Kalkar aufgehängt – sehr zur Freude der Bürgermeisterin und des Unternehmers Oliver Stöcker: „Ich finde das eine tolle Aktion. Sie zaubert ein Lächeln in die Städte“.

Auch Ingo Meyer mag es, wenn seine Stadt etwas bunter wird. Dem Kalkarer Bürger sind gut gepflegte öffentliche Grünanlagen wichtig. Er registriert aufmerksam, dass entlang der Gocher Straße die Straßenränder neu bepflanzt worden sind und man auch neue Beete angelegt hat: „Ein paar Blumen tun unserer Stadt einfach gut“, sagt Ingo Meyer. Und die neuen Blumenampeln am Marktplatz passen da gut ins Bild.

Das sieht auch Bürgermeisterin Britta Schulz so: „Grün ist wichtig. Und wenn sich Unternehmen wie Flower & Shower und die NRZ engagieren, dann ist das eine tolle Sache“, sagt sie. Denn die Stadt habe für solches Schmuckwerk leider immer weniger Geld zur Verfügung. „Auf dem ökumenischen Fest am Wochenende habe ich viele Bürger gehört, die sich über die neuen Blumenampeln sehr gefreut haben.“

Gemeinschaftssinn für Kalkar

Die Mitmach-Aktion war auch ganz nach dem Geschmack von Günter Pageler. Als Kommunalpolitiker engagiert er sich leidenschaftlich für das Bild seiner Stadt. Er wünscht sich, dass noch mehr Unternehmen und Bürger Gemeinschaftssinn zeigen und sich freiwillig für Kalkar einsetzen. „Jedes Jahr werden in den Gärten der Bürger so viele Stauden und Sträucher einfach weggeworfen. Warum kann man diese nicht einfach als Straßengrün noch weiter nutzen“, fragt er sich. Es wäre schön, wenn Bürger im Sommer die Straßenbeete vor der eigenen Haustür auch pflegen und wässern würden: „Alles kann unser Bauhof allein nicht stemmen“, so Pageler.

Doch was früher für den Bürger einmal selbstverständlich war, müsse heute neu besprochen werden, sagt Ingo Meyer. Das Selbstverständnis, dass man mal den Bürgersteig fege oder das Unkraut entferne sei bei vielen kaum noch vorhanden.